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    Moritz Weber - Azubi
  • 10 Fragen an Moritz Weber – Auszubildender 3. Lehrjahr

    1. Vielen Dank, dass wir dich kurz von der Arbeit abhalten dürfen, Moritz. Was tischlerst du denn gerade?
    Gerade bin ich dabei zwei alte Kieferntüren zu restaurieren – schleifen, spachteln und defekte Stellen durch neue Teile zu ersetzen.

    2. Erst im letzten Herbst haben wir dich in unseren Reihen willkommen geheißen, nun bist du schon im dritten Lehrjahr – wie kommt es zu dieser rasanten Entwicklung?
    Ja, rasant ging`s jetzt wirklich  J. Ich habe ja letztes Jahr im BGJ (Berufsgrundjahr) angefangen, mich dort  aber unterfordert gefühlt. Ich hatte Lust richtig loszulegen und was zu schaffen und zu leisten. Und bin dann nach 3 Monaten ins 2. Lehrjahr „gesprungen“.

    3. Hast du irgendeine Vorbildung, die dir diesen Schritt erleichtert hat?
    Nee, nichts Konkretes eigentlich, aber ich habe schon immer gerne und viel mit Holz gearbeitet und schon früh angefangen alle möglichen Sachen zu bauen.

    4. Was haben Nico und Mario zu deinen Gedanken, die Lehre um ein Jahr zu verkürzen, gesagt? Bist du auf offene Ohren bei den Chefs gestoßen?
    Die Chefs haben erst mal mit einer angebrachten Skepsis reagiert und wollten genau wissen wie ich mir die Lehrzeitverkürzung vorstelle und wie ich vorhätte den verpassten Stoff in Theorie und Praxis aufzuholen. Nachdem dann alles geklärt war, hatte ich freie Bahn.

    5. Im kommenden Sommer wird es ernst, hast du schon erste Ideen zu deinem Gesellenstück gesammelt?
    Ja, vor 3 Wochen hatte ich die erste zündende Idee J. Mein Ziel ist es, ein Möbel mit anspruchsvollem Design  und einer ansprechenden, eigenen Optik zu erschaffen. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie ich mein Gesellenstück so gestalten kann, dass es ins Auge fällt. Mir schwebt ein Sideboard aus gebranntem Kiefernholz vor, eventuell aus alten Europaletten, kombiniert mit einem hellen, hochwertigen Holz. Durch den Kontrast der Materialien in Verbindung mit klarer, sauberer Linienführung, hochwertiger Verarbeitung und dem aufgegriffenen Trend des „Upcyclings“ baue ich dann hoffentlich ein richtig feines, schickes Designmöbel J.

    6. Wie geht es nach der bestandenen Ausbildung für dich weiter?
    Ich weiß es noch nicht ganz genau. Es gibt schon viele Ideen und Pläne in meinem Kopf, aber noch keinen Konkreten. Auf jeden Fall will ich wieder auf Reisen gehen und die Welt sehen und auch gerne in anderen Ländern als Tischler arbeiten. Danach widme ich mich dann höchstwahrscheinlich wieder dem Studieren, in Richtung Holz- und Möbeldesign.

    7.  Kennt man das klassische "auf die Walz gehen" tatsächlich noch? Wie offen stehen Arbeitgeber heute jungen Tischlern gegenüber, die sie nicht dauerhaft an sich binden können?
    Na klar, das kennt man noch. Hier in der Neustadt laufen auf jeden Fall oft junge Gesellen herum, die auf der Walz sind. Wie verbreitet das „auf die Walz gehen“ aber insgesamt noch ist und wie Arbeitgeber jungen Tischlern, die auf der Walz sind, gegenüberstehen, weiß ich nicht genau. Ich denke jedoch, dass Wandergesellen in vielen Betrieben nach wie vor gerne gesehen sind.

    8. Zieht es dich in die alte Heimat nach NRW zurück?
    Ja, ich glaube irgendwann schon. Zwar vielleicht nicht direkt nach der Ausbildung, aber später gehe ich bestimmt in die gute alte Heimat zurück.

    9. Aber unter uns, die Neustadt samt ihrer Kneipen würdest du schon sehr vermissen, oder?
    Oh ja…, die Neustadt, Dresden und meine WG sind mir richtig ans Herz gewachsen und ich fühl mich richtig wohl hier. Es gefällt mir hier zu leben und das Leben hier in der Neustadt wird mir schwer fehlen.

    10. Wie sieht die Zukunft für dich aus, willst du perspektivisch auch deinen Meister machen? Oder sogar eine eigene Tischlerei eröffnen?
    Ob ich den Meister mache, weiß ich noch nicht, wahrscheinlich schon. Aber erst werde ich wohl nochmal studieren. Ich weiß, dass ich später selbständig sein will, weil ich den Drang nach Selbstbestimmung habe und meine eigenen Ideen und Vorstellungen umsetzen und verkaufen möchte.

    Vielen Dank!

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Jedes Holz hat eigene Wirkung

Für unsere Möbel nach Maß bieten sich verschiedene Hölzer an: Ahorn besticht durch seine marmorähnliche, blasse Farbe während Buche eher rötlich wirkt. Die helle Färbung der Birke tritt optisch eher zurück, Eichenmöbel fallen durch ihre rustikale, grobe Struktur auf. Einen besonderen Eindruck hinterlassen Möbel aus Kirschbaum mit ihrer feinen, leicht lebhaften Textur, aber auch Akazie, besonders geeignet für Terrassenmöbel, und Zebrano zeichnen sich durch eine interessante Struktur aus. Recht dunkel, aber dennoch edel wirken Nussbaum- und Wenge-Holz.

Lernen Sie uns kennen!

Um sich einen persönlichen Eindruck vom Design unserer Massivholzmöbel sowie unserer Tischler zu machen, laden wir Sie gern zu uns nach Wilsdruff ein. Gern können wir hier gemeinsam unsere Büro- und Ausstellungsräume sowie die Fertigungshalle besichtigen. Regelmäßig treffen Sie uns aber auch auf Messen, zum Beispiel bei der room&style in Dresden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ein persönliches Gespräch.

Kompetente Leistung

Unterstützt werden unsere Tischler bzw. Schreiner unter anderem von einer Innenarchitektin, die die Sonderanfertigungen mit moderner Computer-Software, wie z.B. CAD, plant und visualisiert. Schlussendlich entstehen bei unseren Handwerkern sowohl traditionelle als auch sehr moderne Produkte, auch Reparaturen und Restaurierungen gehören zum Repertoire der Tischler. Im Außenbereich arbeiten wir gern mit Landschaftsarchitekten zusammen, die zum Beispiel für eine langlebige Begrünung Ihres neuen Carports sorgen.

Massivholzmöbel aus Dresden

In unserer Tischlerei in Wilsdruff bei Dresden werden bereits seit 2003 Massivholzmöbel entworfen, geplant und gefertigt. Unser Team um die Tischlermeister Nico Deutschmann und Mario Schöne stellt Möbel nach Maß her, die genau dem Kundenwunsch entsprechen. Die fertigen Massivholzmöbel bauen unsere Schreiner in Dresden und Umgebung, gelegentlich sogar in ganz Europa persönlich auf. Ihrem Handwerk liegt das richtige Gespür für Design, Architektur und Zeitgeist zugrunde.